Schlagwort: München

  • Der ferne Traum von der großen Tennisfamilie

    Alexander Zverev verabschiedet sich von seinem Traum, ein Familienauto bei den BMW Open 2022 in München zu gewinnen

    Vom vollelektrischen Familienauto muss der 25-Jährige Olympiasieger im Tennis, Alexander Zverev, vorerst weiterträumen. Wehmütig schaute der frisch geschlagene Achtelfinalist am Mittwoch bei seiner Pressekonferenz in München auf die Miniatur des Sieger-PKWs: Mit dessen großer Ausführung wird in diesem Jahr ein anderer von den BMW Open davonfahren. Apropos Familie: Was kann der Andrey Rublev denn dafür, dass er Russe ist? – Ein schwieriges Thema…… „Wir sind alle eine große Familie“, sagte Zverev, genannt „Sascha“, über sich und seine Sportkollegen verschiedenster, zufälliger Geburtsnationalitäten aus der ganzen Welt.

  • Die Nicht-Wiesn – „Obgsagt is“ statt „o’zapft is“ zum zweiten Mal in Folge beim Oktoberfest

    Der Donnerschlag fiel in diesem Jahr merklich leiser aus. Mehr überrascht als die Absage der Wiesn 2021 hätte es nicht nur die Münchner, wenn das weltgrößte Volksfest in diesem Jahr nach mehr als eineinhalb Jahren Pandemie stattgefunden hätte. Denn wenn es ein Synonym fürs Nicht-Abstandhalten gibt, dann ist es die entfesselte Umarmung der Gemütlichkeit auf der Theresienwiese in der bayerischen Landeshauptstadt. „Wer einmal auf der Wiesn war, für den ist klar: Das ist einfach nicht vorstellbar“, so der OB. Er habe sich mit Wirten und Beschickern getroffen. Laut Reiter hätten die Planungen für die diesjährige Wiesn jetzt konkretisiert werden müssen. „Sehr schade“ sei die Entscheidung für die Millionen Fans der Wiesn, aber auch wegen ihrer „existenziellen Auswirkungen“ für die Menschen, die dort arbeiteten“…… Zu Trachten, Dirndln und Lederhosen könnte es bei der nächsten Wiesn, die nicht nicht stattfindet, allerdings eine Ergänzung im Kopfbereich geben. Söder geht nämlich davon aus, „dass uns die Maske in irgendeiner Form bleiben wird.“ Wenn auch nicht als Verpflichtung, sondern als automatische Schutzvorkehrung, wie sie in Asien schon seit Zeiten der Vogelgrippe Usus sei.

  • Präsenzunterricht bei hohen Inzidenzen in der Pandemie: Luftreiniger mit Qualität sind kein Luxus – auch für eine Landeshauptstadt

    Kaum eine Lockerung des Lockdowns wurde und wird so vehement gefordert, wie die bleibende Rückkehr von Schüler*innen an die Schulen. Doch solange Lehrer*innen, Kinder und Jugendliche nicht umfassend geschützt werden, ist das schwierig. Der Wechselunterricht wäre eine Option, wenn zugleich möglichst viel für die Ansteckungsprävention getan würde. Viele Sachaufwandsträger nutzen mittlerweile die Fördertöpfe, um mobile Luftreiniger mit hoher Filterwirkung in den Klassenräumen aufzustellen. Doch längst nicht alle, obwohl die Ansteckungsgefahr über Aerosole durch Mutationen noch zunimmt.